Familienfreizeit nach Wismar

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Familienfreizeit nach Wismar

Ein Wochenende wie ein schönes Lied: Unsere Familienfreizeit in Wismar

Als die Koffer gepackt waren und die Vorfreude spürbar knisterte, begann eine ganz besondere Zeit: Vom 5. bis zum 7. Juni machten sich rund zehn Familien aus unserer Gemeinde im Norden Spandaus auf den Weg an die Ostsee. Das gemeinsame Ziel: ein langes Wochenende in Wismar. Diese charmante Hansestadt erwies sich als perfekter Ort für unsere Gruppe: Sie verbindet maritimes Hafenflair und herrliche Natur mit einer entspannten, überschaubaren Atmosphäre, die gerade für Familien ideal ist, um den Alltag für ein paar Tage hinter sich zu lassen und als offene Gemeinde noch enger zusammenzuwachsen.

Ob umweltfreundlich und entspannt auf Schienen oder in fröhlichen Fahrgemeinschaften im Auto – die Wege in den Norden waren so vielfältig wie unsere Gruppe. Vom bald die Welt entdeckenden Baby über neugierige Zweijährige bis hin zu den großen Entdeckern von knapp zehn Jahren – unsere Kinderschar war wunderbar bunt gemischt und doch vom ersten Moment an in großer Offenheit tief miteinander verbunden. Nach dem freudigen Eintreffen in der idyllisch am ruhigen Stadtrand gelegenen Jugendherberge ließen wir die Gepäckstücke erst einmal stehen: Wir starteten nämlich direkt mit einem leckeren gemeinsamen Abendessen! Im eigenen, gemütlichen Gruppenraum lernten wir uns bei einer Vorstellungsrunde besser kennen und tauschten unsere Erwartungen aus. Schon bei diesem ersten Beisammensein und der stimmungsvollen Abendandacht zeigte sich, was wir uns für diese Tage erhofft hatten: das tröstliche Gefühl einer Gemeinschaft, in der jeder bedingungslos angenommen wird und genau so sein darf, wie er ist, und die Gewissheit, dass immer einer bei dir wär – ganz wie in dem schönen Segenslied, das uns an diesem Wochenende begleitete. Die Herberge war ohnehin ein echter Glücksgriff: Besonders der weite Innenhof bot riesig viel Platz, und es dauerte nicht lange, bis die Kinder fröhlich über das Gelände tobten.

Eingebettet in die friedliche Ruhe des beginnenden Wochenendes startete der Samstag nach einem ausgiebigen Frühstück musikalisch. Mit einem kräftigen und fröhlichen „Danke für diesen guten Morgen“ in der Morgenandacht begrüßten wir den neuen Tag. Der Vormittag gehörte dann ganz der Kreativität und dem Miteinander. Es wurde eifrig gebastelt, sodass die Tische bald in den schönsten Regenbogenfarben leuchteten, und wir sangen gemeinsam Lieder, die wir mit tollen Gebärden untermalten. Spätestens hier sah man überall strahlende Kinderaugen und begeisterte Eltern, die fröhlich mitmachten. Die entspannten Pausen boten den Erwachsenen den perfekten Rahmen für tiefgehende Gespräche und echten Austausch.

Mit dem Rauschen der Wellen im Ohr und feinem Sand unter den Füßen verbrachten wir den Nachmittag schließlich direkt am Strand. Bei strahlendem Sonnenschein und herrlich warmem, seichtem Wasser erlebten wir perfekte Stunden am Meer. Die Kinder planschten unbeschwert, bauten eifrig Sandburgen und genossen die ungeteilte Aufmerksamkeit. Zurück in der Jugendherberge, die wir so gut wie für uns alleine hatten, wartete am Abend schon der nächste Höhepunkt: Bei einem richtig leckeren, gemeinsamen Grillen saßen wir noch lange fröhlich im weiten Hof zusammen, bevor eine liebevolle Gute-Nacht-Geschichte den erlebnisreichen Tag abrundete und für süße Träume sorgte.

Ein Hauch von Abschied, aber vor allem große Dankbarkeit schwebte über dem Sonntagmorgen. In einer gemeinsamen Andacht sangen und beteten wir voller Vertrauen, bevor wir langsam die Taschen packten. Doch bevor wir Wismar endgültig den Rücken kehrten, durfte ein Küsten-Klassiker natürlich nicht fehlen: Zum Mittagessen genossen wir am malerischen Hafen alle zusammen frische Fischbrötchen. Danach verabschiedeten sich die ersten Familien, während andere noch den tollen Spielplatz am Hafen erkundeten. Die tiefe Verbundenheit dieses Wochenendes trug uns bis nach Hause – selbst auf der Heimreise entstanden noch viele wertvolle Gespräche.

Dass wir als Familien in all unserer Vielfalt in der Gemeinde einen so festen und sicheren Platz haben, ist kein Zufall. Die Freizeit in Wismar ist ein wunderbarer Baustein des umfassenden, lebendigen Angebots für Kinder und Familien, das in jüngster Zeit spürbar gewachsen ist.

Was von diesen Tagen an der Ostsee vor allem bleibt, ist das tiefe, ehrliche Kennenlernen und der intensive Austausch zwischen unseren Familien. All dies wäre jedoch nicht möglich gewesen ohne zwei ganz besondere Menschen: Ein von Herzen kommendes Dankeschön geht an Pfarrerin Carolin Erdmann, deren verbindende seelsorgerische Rolle und Herzenswärme ein wahrer Segen für uns alle ist, und Diakonin Nicole Sporrer, die mit ihrer Güte und tatkräftigen Energie jeden Moment bereicherte! Es ist schlichtweg beeindruckend, wie liebevoll, engagiert und durchdacht ihr diese Freizeit vorbereitet, begleitet und organisiert habt. Ihr habt uns ein unvergessliches Wochenende geschenkt. DANKE!

Ein begeisterter Teilnehmer der Familienfreizeit

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